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Wieso, weshalb, warum?
Letzte Aktualisierung dieser Seite am: 30.08.2008 - 19:32 h

 

 Betreuung von Senioren in Sachen Internet


Warum?

Schon oft wurde ich gefragt, warum ich mir denn eigentlich die Mühe mache, meine Stimme im Netz zu erheben. Ob ich nicht Angst hätte, vor dieser Krake der angeblichen Allwissenheit, die nie vergißt?
Nein, ich habe keine Angst . . . aber ich habe Respekt und kenne sowohl die meisten Schwachstellen als auch die segensreichen Seiten des Internets.

Das Fundament meines Interesses am Internet-Geschehen ruht auf 3 Säulen.

1. Neugier auf das Neue und Unbekannte, ohne Angst und ohne Vorurteile.
Als ich meine Frau vor über 37 Jahren kennen lernte, habe ich sie in ein Chinesisches Restaurant eingeladen und wir beide genossen unser erstes China-Dinner in unserem Leben.
Nein, wir hatten keine Angst, daß wir da etwa verfaulte Eier zu Essen bekämen . . .

2. Wißbegier ist die Kraft, die neben der Neugier Wissen schafft.
Schon immer wollte ich wissen, wie etwas funktioniert und warum das so ist.
Und auch dabei war Angst meist ein Fremdwort für mich.
So ergatterte ich schon als kleiner Buttje einen Elektromotor von einem Ladenbesitzer in Bergstädt und durfte diesen sogar im Kinderheim in der Bügelkammer ausprobieren.
Die Bügelkammer wiese man mir zu, weil dort der einzige Sicherungs-Automat vorhanden war. Da könnte ich ruhig den einen oder andren Kurzschluß fabrizieren, ohne daß das ganze Kinderheim dunkel würde.
Das Vertrauen der 'Heimtanten' (Kindergärtnerinnen) in meine Überlebenschanzen übertrug sich auf mich und ich verlor dieses Urvertrauen nie so ganz.
- Bisher habe ich auch die anderen 'Kurzschlüsse' in meinem Leben irgendwie verkraftet, ohne meinen Humor zu verlieren. -

3. Mein Wissen mit Anderen zu teilen und dabei weiter zu lernen, das ist die dritte Säule.
Meine Überzeugung war schon immer, daß, wenn ich Wissen weitergebe, mein eigenes Leben leichter wird.
Ich gebe zu, daß das Weitergeben von Wissen rsikant sein kann.
Denn wenn der Andere weiß, was ich weiß, dann ist mein eigenes Wissen entbehrlich.
Aber wenn ich zurück blicke, dann hat mir die Weitergabe von Wissen nur einmal in meinem ganzen Leben so richtig geschadet. Das war, als ich gegen meinen Widerstand in den vorzeitigen Ruhestand geschickt wurde.
Nun, ohne Risiko ist im Leben nicht zu haben . . .

Wenn ich aber bedenke, daß ich der einzige wäre, der in der Lage ist den Boden in unserem Gemüsegarten fachgerecht umzugraben, dann gehe ich ein gewisses Restrisiko gerne ein . . . und überlasse sehr gern meinen Sohn das Umgraben, er weiß ja jetzt wie das geht!

Da ist eigentlich noch eine vierte Komponente mit den 3 vorhergenannten Säulen eng verwoben. Es ist das Wissen, daß es immer günstig ist Anderen zu helfen, da mir dann gegebenenfalls auch wieder deren Hilfe gewährt wird, wenn auch ich einmal Hilfe brauche.
Sozialwissenschaftler mögen dieses Verhalten als altruistisch bezeichnen, doch ich frage mich immer wieder, ob da nicht doch auch ein gewisser Anteil von Egoismus mit drin steckt?
- Siehe auch Rationaler Altruismus in der Wikipedia. -


Betreuung von Senioren in Sachen Internet

Aus den oben aufgezeigten Neigungen meinerseits ergibt sich meine heutige Funktion in verschiedenen Internet-Bereichen:

Seit dem Start von Hamburg.de - mit dem Anspruch des damaligen SPD-Bürgermeisters Runde, jedem Hamburger Bürger einen kostenlosen Internetzugang zu bieten - bin ich bei der Bürgernetzbewegung dabei, um gewisse Unzulänglichkeiten für meine Mitmenschen in Hamburg erträglicher zu gestalten.

Hamburg.de war mit seinem damaligen miserablen Online Homepage-Maker (O-HPM) ursächlich am Start meiner Homepage schuld. Man kann dieses noch gut an dem Titel meiner damaligen Seiten - Homepage-Werkstatt - erkennen; diese Seiten liegen jetzt bei mir im Online-Archiv.

Zunächst hatte ich es mit Senioren zu tun, die ein wenig hilflos waren, wenn sie sich eine Homepage bei Hamburg.de einrichten wollten. 
Später kam dann auch die Betreuung von Foren hinzu.
Natürlich hatte ich auch mit den mehr oder weniger makabren Späßen mit den Gästebüchern von Hamburg.de zu tun. Überwiegend hielt ich mich dort im "Gästebuch des Senates der Freien und Hansestadt" auf und beharkelte mich auch so manches mal mit dem dafür verantwortlichen Mitarbeiter der Pressestelle des Senates.

Heute helfe ich so manchem Nachbarn bei ihrem ersten Schlagabtausch mit einem PC, bei ihrem ersten Zugang zum Internet und bei der Fehlerbehebung in ihren PC-Systemen. Das Wort "Nachbarn" habe ich da nie allzu eng gesehen . . . meine Nachbarschaft erstreckte sich zeitweilig bis nach Volksdorf und Allermöhe

Auch in der Bürgernetzbewegung bin ich weiterhin vertreten.
In den letzten Jahren war dieses die Arbeitsgruppe Hamburg.Org, die sich aus dem Verein Bürgernetz-Hamburg e.V BueNe gebildet hatte und unter dem Netzrat-Hamburg e.V. etablierte und später in der Patriotischen Gesellschaft von 1765 als Anhängsel deren Arbeitsgruppe Neue Medien geführt wurde. 

Da sich der Bereich Hamburg.Org und Netzrat-Hamburg zur Zeit aufzulösen scheint, mische ich ein wenig bei deren Nachfolgegruppe Bürgernetz-Hamburg mit deren Domain Bürgernetz.Org mit.



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