2014  

6.01.2017 - 16:54 h
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 Vermietung des Hauses Schierheisterberg 9d in Ehestorf (bei Hamburg-Harburg)

Ein kleines Häuschen im Grünen ist ein Traum.
A
ber dieser Traum muß leider auch bezahlt werden.

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  - Diese Seite ist nur für den internen Gebrauch bestimmt -  x-7.

Eigenheiten und Probleme rund um das Thema Miete

 

  
Das 'andere' wohnen im "eigenen" Haus.

  
Ein kleines Haus zu mieten ist etwas anderes, als wenn Sie eine Wohnung mieten.
Wir teilen unser Eigentum mit Ihnen . . . und würden uns freuen, wenn Sie dieses Eigentum
auch so pfleglich und liebevoll erhalten, als wäre es ihr eigenes Haus.

Falls Sie bisher als Mieter in einer normalen Mietwohnung in einem Wohnblock gewohnt haben,
so erwarten Sie hier bei uns einige angenehme Überraschungen, aber auch einige ungewohnte Situationen.
Sie leben hier bei uns nicht nur im Grünen, sondern auch in einem sozialen Umfeld,
das noch ein wenig dörflich geprägt ist.
Sie können hier die soziale Nähe von Nachbarn genießen oder aber sich auch recht gut abschotten.
Allerdings ist aufgrund der Nähe unserer beiden Häuser zueinander ein gelegentlicher Kontakt mit ihren
freundlichen (und nicht allzu neugierigen) Vermietern nicht zu vermeiden . . . mit anderen Worten:
Die "Chemie" zwischen den beiden Vertragsparnern sollte schon einigermaßen stimmen.

Das zu vermietende Häuschen wurde so nach und nach endlich im Jahre 1970 fertig gestellt.
Es ist kein Neubau, sondern hat so seine Vor- und Nachteile gegenüber den
"super-wärmegedämmten" Neubauten mit ihrem sommerlichen Baracken-Klima
und der erhöhten Brandgefahr (Styropor).


 
Außerdem ist es ein freistehendes Haus,
da sind die Heizkosten wesentlich höher als in einer Mittelwohnung im Wohnblock.
 
Dafür wohnen Sie hier in einer ruhigen, ländlichen Umgebung und genießen dennoch
die Nähe einer Großstadt mit all ihren Annehmlichkeiten.

Wir sind noch nicht an der öffentlichen Kanalisation angeschlossen.
Deshalb gelten hier nicht nur die auch in Hamburg geltenden und üblichen Bedingungen,
daß in das Abwasser keinerlei dort nicht hinein gehörenden Sachen entsorgt werden,
sondern hier muß das auch zeitweilig überprüft werden. .
Unsere brandneue Vollbiologische Kläranlage mag solche Sachen, deren Entsorgung ohnehin verboten ist, nicht und kann dadurch in ihrer Reinigungsleistung versagen.
Besonders kritisch wird es bei der Entsorgung von Katzenstreu, Hygiene-Artikel, Küchenpapier, Küchenabfällen (Fritten-Öle und Fette) und bei Medikamente wie Cortison und Antibiotika.



1. Selbst ist der Mann
 
Um ein "eigenes" Haus bewohnen zu können, muß man weder studiert haben noch einen Beruf erlernt haben. Allerdings hilft es, wenn man nicht gerade zwei linke Hände hat und weiß,
wie-herum man eine Glübirne aus der Fassung heraus drehen muß, wenn diese kaputt ist.

Ein Rundum-Sorglos-Paket wie in einer Mietwohnung,
- so mit einem Hausmeister und einem Gärtner -
gibt es hier nicht.
Dafür gibt es freundliche Nachbarn, die helfen, wenn sie sehen,
daß da einem die Kräfte für bestimmte Dinge fehlen.
Nur - wenn sie merken, daß da einer auf die bequeme Tour reist - dann steht dieser oft allein da.

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2. Heizen, Lüften, Schimmel

Das Thema Heizkosten ist ein Dauerthema, so, wie das des Spritpreises für unsere heiß geliebten Autos.
Die Heizkosten haben sich so langsam zu einer zweiten Miete entwickelt.
Nur, da bekommt der Vermieter nichts davon ab . . .

Aufgrund der hohen Heizkosten sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt,
wie man diese verringern könnte.
Die einfachste Lösung ist das Zudrehen der Heizkörperventile bis zur Schmerzgrenze.
Außerdem wird nicht mehr gelüftet . . . die Wärme soll ja im Haus drinnen bleiben.
Und damit handelt man sich ein ganz anderes Problem ein . . . den Schimmel.
Und der ist ungesund!

Und um dem Schimmel so richtig Geltung zu verschaffen, bringen es doch immer wieder Eigenheimbesitzer
und auch Mieter fertig, ihre Wäsche in den Wohnräumen zu trocknen . . .

Manchmal ist es aber auch nur ein unbedachtes Lüftungsverhalten (Kipplüftung anstatt Stoßlüftung)
oder Möbel, Bilder und Gardinen, die die Erwärmung der Wand und den Luftaustausch an der Wand
verhindern.  

Ein weiterer Fehler ist das exessive Lüften, wenn draußen sommerliche Hitze herrscht,
es aber drinnen im Haus noch kühler ist.
Dann schlägt sich die Luftfeuchtigkeit der draußen herrschenden schwül-warmen Sommerluft
im Haus nieder . . . und schwupps ist der Schimmel wieder da.

Inzwischen gibt es sogar Wetterstationen zu einem erschwinglichen Preis, die einem klar anzeigen, wann das Lüften einmal gerade nicht sinnvoll ist, weil man sich sonst die Feuchtigkeit von draußen in das Haus holt:

TFA 30.3045 BEL-AIR Funk-Thermo-Hygrometer von TFA Dostmann
und
bei Amazon.de

Auch billige Baumarkt-Farben auf den Wänden oder Reste von getrocknetem Tapetenkleister
auf der Tapete sind ein idealer Nährboden für Schimmel.
Früher hatte man die Wände nur gekalkt . . . da gab es keine Schimmel-Probleme . . .
Heute gibt es dafür zeitgemäße Dispersions-Silikat-Farben - auch für den Innenbereich,
bei deren Verwendung das Schimmel-Risiko sehr gering ist.
Nur . . . diese Farben sind noch recht teuer.
http://de.wikipedia.org/wiki/Mineralfarbe
und
http://www.maler.org/silikatfarbe-20118527 

Und wer da glaubt, daß in den neuerdings super-gedämmten Häusern das Schimmel-Risiko gänzlich ausgezogen ist, der irrt . . . und zusätzlich zieht in eine solche Wohnung auch noch ein sogenanntes "Barackenklima" ein.
Im Winter schön warm und im Sommer noch wärmer . . . und das Schimmel-Risiko kann besonders
in der Übergangzeit /Frühling und Herbst) oft größer sein als ohne Dämmung der Außenwände.

Die Welt.de schreibt zu diesem Thema am 21.07.2011:
 Schimmel-Dämmplatten können krank machen

Siehe auch den Text ganz am Ende dieser Seite!

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3. Grillen und laute Partys

Hier gibt es immer zwei Möglichkeiten.
Entweder man feiert ein wenig stiller oder aber man weckt alle Nachbarn auf . . .
. . . dann kommen die aber möglicherweise und wollen mitfeiern!

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 4. Schnelles Autofahren auf regennassen Grundstücks-Zufahrten

Wir bremsen hier auch für Frösche und Kröten, wenn sie uns vor das Auto laufen.
Und durch Regen-Pfützen fahren wir so langsam, daß sich möglichst keine Schlaglöcher bilden.

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 5. Mietnomaden

Jeder kann einmal unverschuldet in eine Lage kommen, in der er nicht mehr weiß, wie er seinen
Lebensunterhalt finanzieren soll.
Dann gilt es Abstriche zu machen.
Da Essen und Trinken unverzichtbar sind, kommt zuerst das dran, was man entbehren kann.
Das Auto kommt weg und auch auf so manche andere Annehmlichkeit, wie einen Restaurantbesuch,
wird verzichtet.
Allerdings denkt dabei so manch Einer nicht an sein Girokonto, von dem ja alle monatlichen
Zahlungen abgebucht werden. Und wenn da nichts mehr drauf ist, dann werden auch die Zahlungen
für das notwendige Dach über dem Kopf nicht mehr geleistet . . .

Wenn der Mieter sich in einem solchen Fall ehrlich und vertrauensvoll an seinen Vermieter
wendet, dann wird sich fast immer eine für beide Seiten faire Lösung finden. Selbst das
Arbeitsamt ist da mitunter recht hilfsbereit, solange nicht auch noch die Rechte nach Hartz-IV
verwirkt sind, weil der in Not geratene Mieter selbst seinen Verpflichtungen gegenüber den
Behörden nicht mehr ordnungsgemäß nachkommt.

Kommt zwischen dem in Not geratenen Mieter und seinem Vermieter allerdings keine für beide
Seiten tragbare Lösung zustande, so kann durchaus auch der Vermieter finanziell dermaßen in
eine finanzielle Schieflage geraten, daß dieser durchdreht und seinem Recht mit Gewalt nachhilft.
Erst kürzlich hatte sich ein solcher Fall in unserer Gemeinde ereignet.
Da ist dem Hauswirt der Kragen geplatzt und er hat den säumigen Mieter, mit Hilfe seiner Freunde,
gewaltsam aus der Wohnung vertrieben:

Hamburger Abendblatt vom 4. April 2009
Meine Nerven liegen blank

Hamburger Morgenpost vom 6. April 2009
Am Abend kam das Rollkommando

Damit so etwas, wie in den beiden Zeitungsartikel beschrieben, nicht vorkommt, haben wir
in unserer Gemeinde Rosengarten ja eigentlich einen Schiedsmann. Aber der scheint hier wohl
entweder nicht eingeschaltet gewesen zu sein oder er war leider nicht erfolgreich.

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img1.jpg

Sie haben Schimmelpilze in ihrer Wohnung?

Na, dann schauen Sie sich einmal dieses YouTube Video an:

EnEV & Schimmelpilz: Die Wahrheit der Bauphysik

Ein wenig deftig und manchmal übertrieben, aber in den Kernaussagen doch bedenkenswert.

https://www.youtube.com/watch?v=cHkK30uIfLY

 

Veröffentlicht am 23.03.2013

Vortrag von Konrad Fischer auf der 3. Berliner Schimmelpilzkonferenz am 21. März 2013 in Berlin-Adlershof

Aber auch diese Seiten sind lesenswert.
Da wird alles wieder ein wenig zurecht gerückt:

http://dabonline.de/2013/06/01/dammungslos-hemmungslos-konrad-fischer/

 

  


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